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The
First Tsunami on Inland Waters
1601
Seismic
analysis of the sediment subsurface of
Lake Lucerne reveals five event horizons,
along which persistent slumping occurred
in different lake basins.
During
the 1601 earthquake, with an estimated
Magnitude of 6, a tsunami with wave
heights up to 3 meters was by described
Renward Cysat, chancellor of Lucerne and
universal scientist.
This
tsunami was followed by a periodic
oscillation of the lake with a period of
10 minutes and an amplitude of 1 to 2
meters. Two large slump deposits in the
lake have been previously linked to this
particular earthquake. A
detailed seismic stratigraphic analysis
revealed 13 independent slump deposits and
two major megaturbidites. The predicted
wave heights reach up to 4
meters.
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Information
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Cysat

Seismisches
Nord-Süd-Profil zwischen Weggis und
Obermatt. Im Profil oben rechts deutlich
zu erkennen: Eine Rutschung, verursacht
durch das Erdbeben von 1601.
(Quelle: Michael Schnellmann, Geologe,
www.ethlife.ethz.ch)
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Das
Erdbeben von 1601 in der
Zentralschweiz
Wie
die Menschen das Beben vom 1601 erlebten,
hat Renward Cysat, der damalige Luzerner
Stadtschreiber und Universalgelehrte,
historisch gut dokumentiert. Cysats
Aufzeichnungen ergeben das Bild eines
starken Erdstosses, der an jenem Tag um
etwa 1 Uhr 45 die Schweiz und die
Nachbarstaaten erschütterte. In der
Folge lösten sich verschiedene
Hangrutschungen und Bergstürze, vor
allem am Bürgenstock. Grosse
Felsmassen stürzten in den
Vierwaldstättersee. Seerutschungen
setzten Millionen von Kubikmetern Schlamm
in Bewegung und lösten eine Flutwelle
aus, welche die Reuss in Luzern in
derselben Nacht sechs Mal
zurückfliessen liess, so dass das
Flussbett freigelegt wurde. - Bei der
Flutwelle handelt es sich um den ersten
bekannten Tsunami in Binnengewässern.
Michael
Schnellmann
weist im See vier weitere grosse Beben
nach: 200, 6500, 9000 und 11000
vC.
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